Herbstzeit - Loslass Zeit

Die Natur macht es uns vor.

Loslassen - in die Erde sinken - sich vorbereiten auf die Dunkelheit - vorbereiten auf den Winter, ein Stück sterben lassen. So wie die Bäume einfach die Blätter fallen lassen, die sie nicht mehr brauchen, die sie nicht mehr ernähren können in der kalten Zeit, so ist auch jetzt die Zeit, los zu lassen, Einkehr zu halten, inne zu halten, das Tempo zu verlangsamen.


 

Mit Loslassen ist nicht nur das äußere Loslassen gemeint. Loslassen bedeutet sich Zeit zu nehmen für das innere Loslassen. Solange wir im Inneren vollgestopft sind, unfrei und blockiert, kann sich auch im Außen nichts bewegen und wir sind nicht offen für das, was wirklich durch uns gelebt werden möchte. Und es gibt gar keinen Raum, um wieder zu empfangen, was da alles zu uns fließen möchte, aus der Fülle unserer Welt!

 

 

So wie ich letztes Wochenende einen magischen Raum mit erschaffen durfte, Raum für heilige und heilende Trauer, für Loslassen all dessen, was unsere Lebenskraft blockiert, was uns nicht mehr dient. All die Träume, die nicht gelebt wurden, wie Knospen, die nicht erblüht sind, und jetzt vertrocknet am Baum hängen. Die in unseren Herzen, unseren Schößen und unsern Körpern feststecken und die wir als Ballast in unserem Leben mit uns tragen.

 

Die Ur-Wunden der Menschheit & unserer Ahnen

Nicht verbunden sein - nicht dazu gehören- nicht geliebt werden

 

So sitzen wir in unserem Leben mit einer Riesenkiste voller unerfüllter Wünsche, inklusive all der vergessenen Kinderanteile, die sich verlassen, verloren, betrogen fühlen.

Die immer noch drauf warten, dass irgendwann die Mama kommt, um alles zu richten.  Um uns endlich all das zu geben, worauf wir ein Leben lang warten, uns sagt, wie wundervoll, perfekt und schön wir sind. Uns das Gefühl gibt, geliebt zu sein, uns hält und beschützt und auf uns aufpasst. Die fest daran glauben, dass da auf unserer Welt irgendwann jemand kommt, der das Chaos in Ordnung bringt, uns sagt, was wahr ist, und was nicht.

 

So sitzen diese Anteile in uns und warten, manchmal bis ans Lebensende. Wir tragen sie mit uns und erschaffen aus diesen traurigen, abgeschnittenen Anteilen eine Welt, in der wir scheinbar nie genug bekommen, niemals das haben werden, was wir brauchen. Eine Welt, wie sie jetzt gerade ist und wie wir sie subjektiv wahr nehmen.

 


Was für eine Welt siehst du gerade?

Welche Ur-Wunde nimmst du bei dir wahr?

Welche Kraft vermisst du am meisten in deinem Leben?

 

Loslassen  bedeutet Fühlen


Wir wollen diese alten Gefühle nicht, wir wollen sie einfach loslassen, wegschieben, werfen sie in den Mülleimer, stopfen sie in unser Unterbewusstsein, wo sie auf die Müllabfuhr warten, die niemals von außen kommt. Loslassen bedeutet, diese Gefühle zu fühlen, uns diesem Schmerz nochmals zu stellen, in dieses unstillbare Loch in uns zu sinken, und alles zu umarmen.

 

Loslassen bedeutet, das damit verbunden Gefühl, vollkommen zu umarmen. Die Trauer, das Loch, das ewig wartende Kind. Wir warten auf den idealen Mann an unserer Seite, den Partner, der uns auf HÄnden trägt, so wie es unser Papa hätte tun sollen, der es nicht getan hat und auch nicht mehr tun wird.

 

Jetzt ist die Zeit, all diese Teile wieder zu besuchen. Sie zu umarmen, zu fühlen und sie zu verabschieden. Mit Dankbarkeit, mit Liebe, mit unseren heiligen Tränen und unserer tiefen Trauer. Diesen Raum der Leere zu umarmen.

 

Denn das ist der Raum, der Platz für das Neue, das durch uns geboren werden möchte. Sowohl für uns selbst, als auch fürs Kollektiv.

 

So wie wir unsere Erde im Moment an die Wand fahren als Menschheit, so kann es nicht mehr weiter gehen. Und der Wandel, den wir uns ersehnen, kommt nich von außen. Er beginnt in jedem einzelnen von uns!
Unsere innere Arbeit kann uns niemand abnehmen, wir können nur selbst immer weiter davor davonlaufen.


Learning by doing, ist hier die Devise, versuch es, tu es!

 

Hör auf, nur davon zu reden oder es im Kopf zu drehen. Heiliges Handeln ist jetzt wichtig! Und für manche Menschen bedeutet das, mehr innere Arbeit, mehr spirituelle Praxis zu tun. Für andere bedeutet es, auf die Straße zu gehen und für ihre Rechte einzustehen.

 

Und ich lade dich ein, es auszuprobieren. Schenk dir Raum, schenk dir Zeit für dich und deinen inneren Raum, deine heilige Seele und dein Herz. Ich selbst liebe Rituale und weiß um ihre Kraft. Denn Rituale sprechen zu unserer weiblichen Seite, unserer Seele und unserem Unbewussten, und das sind immerhin 95 % von uns. ;-)

 

Loslass- oder Trauerritual


Nimm dir in diesen Herbsttagen oder auch zum nächsten Neumond - dem Samhain Fest - Zeir für dich. Vielleicht magst du eine Freundin zu dir einladen, oder es mit deinem Partner tun. Das ist sehr kraftvoll, auch gemeinsame Themen zu betrauern.

 

Such dir Gegenstände, die für das stehen, was du betrauerst in deinem Leben, worauf du immer noch wartest, für deine nicht erfüllten Träume, für dein kleines Mädchen, das immer noch auf den Papa oder die Mama wartet. Kinder, die nicht geboren wurden, Menschen, die gestorben sind. Zeit für deine Ahninnen und Ahnen, deren Schwere vielleicht noch in deinen Knochen sitzt, anstatt ihre Kraft.

 

Zünde Kerzen an, bereite einen kleinen Altar für dich, nutze Räucherwerk oder auch ein Feuer. Trommle, wenn du eine Trommel hast, oder lass passende Musik für dich im Hintergrund laufen.

 

Leg die Gegenstände vor dich, vielleicht auch in einen Beutel oder ein Tuch und betrauere all das, was du nicht bekommen hast, was nicht leben durfte, was noch in dir und deinem Herzen lebt, es dir schwer macht,  lass deine Tränen auf diese Gegenstände tropfen.

 

Jede heilige Träne, die fließt, heilt unsere Erde ein Stückchen mehr!

 

Danach kannst du deine betrauerten Gegenstände ins heilige Feuer geben, dazu singen, den neuen Raum in dir willkommen heißen und die Asche in die Erde geben.

 

 

Danach entsteht ein neuer Raum in dir.

Vielleicht auch eine Leere.

 

Oft ertragen wir es nicht, mit der Leere zu sein, es muss sich ja gleich etwas bewegen, verändern, wir haben keine Geduld und sind so an unsere inneren Dramen gebunden.
Erlaube dir einfach, mit diesem neuen Raum zu sein. Der Raum der Möglichkeiten.

 


Die Natur lässt einfach los, um im Winter scheinbar zu sterben, zu erfrieren. Nicht wissend, was im nächsten Frühling dann aus der Dunkelheit sprießt und wächst.

Also vertrau!

 

Du bist LEBEN, du bist ERDE und das kann ich dir wirklich versprechen, es wird etwas Neues daraus wachsen, wenn du vertraust. 

 

Ich wünsche dir ein liebevolles Loslass-Ritual und freue mich, wenn du mir darüber erzählen magst.

Genieß die Herbsttage und surfe entspannt in die Dunkle Zeit.

 

Herzensgrüße

Alexandra

 

Be still and listen, my Darling.

listen to this moment

this breath, this heartbeat.

Listen deeper, my darling

into this vast space.

Where does this breath come from

what is ist, that beats your heart?

 

Be still and listen my Darling

your missing your life

these precious moments of lightness

of union with creation.

Your are creation,

you are oneness,

you are whole.

There is nothing you have to fear,

cause you are always safely held in the purest and deepest Love of All that Is.

 

 

Nach unseren kraftvollen Trauerritual letzte Woche sind wir unserer inneren Stimme gefolgt, und haben  zusammen im Kreis ein Portal geöffnet, für das Feld der Liebe, die Feuerkraft des Lebens, für unsere Erde, all ihre Wesen, unsere ganze Menschheit.

 

Es ist Zeit, dass wir wieder unseren Platz einnehmen, die Verwirrungen in uns ablegen und unsere Kräfte verbinden, um eine neue Welt zu schaffen.

 

Wenn du dich mit dieser Kraft verbinden magst, dann sei beim nächsten kostenlosen Come Together Circle mit dem Roten Zelt, am Freitag, den 13. November mit dabei.

Melde dich hier an:

 

Bitte beachte: Wenn du schon zu einem der vorigen Circles angemeldet warst,

bekommst du die Einwahldaten automatisch zugeschickt!

 

Ich freue mich auf dich im Kreis! Gerade jetzt ist es so wichtig, im Kreis zusammen zu kommen, uns zu hören und unsere Wahrheit zu sprechen.

 

Herzensgrüße

Alexandra & das Rote Zelt Team

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Alexandra Lehmann

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